The project “Flâneurs” brings together Kurt Brazda, Christian Giesser, Christian Helbock, and Holger Lang - four established Viennese creators and members of the Künstlerhaus Wien who have been active in the Austrian art and media landscape for decades. Conceived as an explicitly collaborative work, the project highlights the interplay of distinct visual styles to create a multifaceted visual essay on the city. At its heart lies the figure of the flâneur, drifting away from postcard clichés and the rush of everyday logistics, reading streets, facades, and gestures like a living text with deliberate slowness. This conscious wandering resists the dictates of utility and productivity, prioritizing perception over destination. In these unscripted moments, Vienna reveals its quiet stagings and unnoticed rhythms - not as a topographical map, but as the expression of a deeply observant artistic presence. In an era of advancing digitalization and urban acceleration, the project makes a substantial contribution to contemporary street photography and urban research in Austria, standing as a powerful statement for the observant gaze. This high-quality publication speaks to art and photography enthusiasts as well as lovers of Viennese urban culture, and will be distributed through select bookstores, galleries, and special events. Here a preview ...
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Das Projekt „Flâneurs“ vereint mit Kurt Brazda, Christian Giesser, Christian Helbock und Holger Lang vier etablierte Wiener Urheber und Mitglieder des Künstlerhaus Wien, die sich seit Jahrzehnten in der österreichischen Kunst- und Medienlandschaft engagieren. Das Vorhaben versteht sich als kollaboratives Werk, bei dem das Zusammenspiel unterschiedlicher visueller Handschriften ein facettenreiches visuelles Essay über die Stadt entstehen lässt. Im Zentrum steht die Figur des Flaneurs, der sich abseits von touristischen Klischees und hektischer Alltagslogistik treiben lässt: Mit bedachter Langsamkeit liest er Straßen, Fassaden und Gesten wie einen lebendigen Text. Dieses bewusste Umherwandern widersetzt sich den Diktaten von Zweckmäßigkeit sowie Produktivität und stellt das reines Wahrnehmen über das Ankommen. In diesen Momenten gibt Wien seine stillen Inszenierungen und unbemerkten Rhythmen preis – nicht als topografische Karte, sondern als Ausdruck einer tiefen künstlerischen Präsenz. In Zeiten fortschreitender Digitalisierung und Beschleunigung des öffentlichen Raums leistet das Projekt einen substanziellen Beitrag zur zeitgenössischen Street-Photography sowie Urbanitätsforschung in Österreich und setzt ein kraftvolles Zeichen für den beobachtenden Blick. Die hochwertig gedruckte Publikation richtet sich an ein kunst- und fotografiebegeistertes Publikum sowie an Liebhaber der Wiener Stadtkultur und wird über ausgewählte Buchhandlungen, Galerien und Präsentationen vertrieben.